Didaktische Prämissen für den gemeinsamen Unterricht

Die Schule ist für alle Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagigischem Förderbedarf offen

  • Konzentration auf Schüler mit Sprach - und Hörbehinderungen
  • Kennenlernwochen in der Jahrgangsstufe 7
  • Akzeptanz bei allen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften durch intensive Aufklärung

Gemeinsamer Unterricht braucht Weite und Raum

  • Anzahl der Integrationsschüler und Behinderungsgrad bestimmen die Klassenfrequenz
  • Schule ist in überschaubare Einheiten gegliedert
  • Klassenraumprinzip wird in den 7. und 8. Klassen gesichert
  • Integrationsklassen erhalten zusätzlich einen Klassenraum
  • Eine spezifische Klassenraumausstattung für Hörgeschädigte wird gesichert
  • Einzel- und Gruppentherapie finden parallel zum Unterricht statt (Arbeitsstunden, Sport und Fächer mit vier Wochenstunden)
  • Räume für Hör-, Sprechtherapie und Rhythmik stehen zur Verfügung

Personelle Rahmenbedingungen sind zu sichern

  • Doppelbesetzung von Klassenlehrkräften in Integrationsklassen
  • In den Jahrgangsstufen 7 und 8 wenig Lehrkräfte, Klassenlehrkräfte decken auch fachfremden Unterricht ab
  • Wenn Zweitlehrereinsatz, dann mit kompletter Wochenstundenzahl des entsprechenden Faches
  • In den Jahrgangsstufen 7 und 8 Absicherung der Doppelbesetzung primär durch die Sonderpädagogen
  • Sonderpädagogen gehören gleichberechtigt zum Kollegium der Schule
  • Sozialarbeiter sind an der Schule

Teamarbeit und Multiprofessionalität zeichnen die Lehrkräfte aus

  • Engagierte, zur Kooperation fähige Lehrkräfte mit einem Minimum an sonder-pädagigischem Wissen
  • Lehrkräfte sind bereit für fachfremden Einsatz in der Jahrgangsstufe 7 und 8
  • Lehrkräfte bilden sich jährlich umfassend entsprechend der Behindertenspezifik in ihrer Klasse fort

Gemeinsamer Unterricht heißt mehrdimensionaler, binnendifferenzierter und offener Unterricht

  • Abgestimmte fächerverbindende Projekte in den Jahrgangsstufen
  • Wochenplanarbeit in der 7. und 8. Jahrgangsstufe
  • Lernbereichsunterricht in den Gesellschaftswissenschaften
  • Vielfalt in den Lernangeboten - Unterricht, Förderbereiche, Tüfftlerecken, Werkstattlernen usw.

Ganztag unterstützt die soziale Integration

  • Soziale Integration besitzt Vorrang in der Ganztagskonzeption
  • Sinnvolle Gestaltung der Wochenplanarbeit, der Arbeitsstunden, Arbeitsgemeinschaften
  • Schulclub
  • Entwicklung von Schultraditionen wie das "Fest der Sprache", Olympiaden und Sportwettbewerbe

Gemeinsamer Unterricht bedarf der Koordinierung

  • Schulinterne Arbeitsgruppe Integration
  • Feste Kleinteams in den Integrationsklassen, bestehend aus Klassenlehrkräften, Sonderpädagogen und bei Bedarf Sozialarbeiter
  • Sonderpädagogen wirken beratend

Die Schule öffnet sich nach außen

  • Teilnahme an Integrationstagen im Land und Durchführung solcher an der Schule
  • Enge Zusammenarbeit mit der Schule für Sprachauffällige
  • Mitarbeit im regionalen Arbeitskreis Integration in der Sekundarstufe I
  • Enge Kontakte zur Förder- und Beratungsstelle, zum Arbeitsamt, Jugendamt und zu den Schulpsychologen, sowie Einrichtungen des betreuten Wohnens

Das Zusammenwirken von Eltern, Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften ist Voraussetzung für den gemeinsamen Unterricht

  • Einbeziehung der Eltern- und Schülervertretungen
  • Elternstammtische
  • Jährliche Gestaltung eines Sprachlagers für Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf
  • Der Förderverein "Verein zur Förderung der Sachsendorfer Oberschule e.V." unterstützt die Vorhaben im gemeinsamen Unterricht
  • Regelmäßige Gesprächsrunden der Sonderpädagogen mit interessierten Schülerinnen und Schülern zu dieser Problematik

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